Lupenbrille bei Makuladegeneration

posted am: 25 April 2018

Eine Makuladegeneration ist für die meisten Patienten ein Hindernis und eine Beeinträchtigung. Im Laufe der Zeit kann die Sehschärfe hier immer weiter nachlassen, was natürlich zu Einschränkungen im alltäglichen Leben führt. Doch kann eine Lupenbrille bei einer Makuladegeneration, wie sie beispielsweise von der Optik Burger GmbH angeboten wird, entsprechende Abhilfe schaffen. Was ist hier aber zu beachten und bis zu welchem Grad kann eine solche Brille verwendet werden? Wir haben uns mit der Erkrankung auseinandergesetzt und wollen zu diesem Thema hilfreiche Antworten liefern. 

Lupenbrille bei Makuladegeneration - Das ist zu beachten  

Die Lupenbrille kann vor allem bei leichten Formen der Erkrankung genutzt werden. Hier ist die Sehschärfe nur marginal beeinträchtigt. Auch bei einer mittleren Störung kann eine Brille mit Lupe noch hilfreich sein, denn durch diese können die Lichtstrahlen wieder auf den genauen Punkt fokussiert werden. Allerdings ist dies ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr möglich.  

Anders als bei einer Erkrankung der Linse ist bei einer Makuladegeneration die Netzhaut selbst betroffen. Dies bedeutet, dass die Brille nur eine Überbrückung darstellt. Bei fortschreitenden Prozessen nimmt auch die Wirkung dieser immer weiter ab. Daher ist es unbedingt erforderlich, mit einem Augenarzt über die Erkrankung zu sprechen. Nur dieser kann eine Einschätzung liefern, welche Hilfsmittel bis zu welchem Grad genutzt werden können. Eine Lupenbrille bei Makuladegeneration kann aber in jedem Fall ein richtiger Schritt sein.   

Kosten der Brille  

In der Regel wird die Lupenbrille bei Makuladegenerationen von der Kasse bezahlt. Dies ist erforderlich, um den Patienten so lange wie möglich selbstständig aktiv zu halten. Dies bedeutet aber nun nicht, dass jede Erkrankung dieser Art automatisch zum Verlust der Sehfähigkeit führt. Vielmehr gibt es auch Formen, die nicht fortschreiten und somit auf einem Stand verharren. Daher ist es wichtig, dass die Art der Erkrankung festgestellt wird. Sollte es eine stabile Variante sein, kann die Lupenbrille auch auf Dauer genutzt werden. 

Es kann empfehlenswert sein im Vorfeld eine Anfrage bei der eigenen Kasse zu stellen, ob eine Übernahme im vollen Umfang durchgeführt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, kann meist eine Teilübernahme erreicht werden. Ist allerdings die medizinische Notwendigkeit gegeben, wird die Erstattung automatisch durchgeführt.  

Nutzung der Brille  

Lupenbrillen, die bei einer Makuladegeneration verschrieben werden, können in der Regel in allen Bereichen des alltäglichen Lebens verwendet werden. Handelt es sich aber um eine fortschreitende Variante, so muss die Sehfähigkeit in regelmäßigen Abständen neu getestet werden, wenn die Brille im Straßenverkehr genutzt wird. Ab einer bestimmten Beeinträchtigung ist das Führen eines Fahrzeuges dann nicht mehr gestattet.   

Dies muss auch bei diversen Berufen beachtet werden, die mit einer solchen Brille ausgeübt werden. In den meisten Fällen muss ein entsprechender Sehtest durchgeführt werden, damit die Genehmigung zur Ausübung erteilt werden kann. Daher sollte man sich nach der Diagnose informieren, ob mit einer Lupenbrille bei Makuladegeneration keine beruflichen Einschränkungen auf einen zukommen.

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